Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau führt im Auftrag des Bundes kantonale Integrationsprogramme (KIP) durch. Diese Programme ermöglichen es Vereinen und Hilfsorganisationen, Fördergelder für Integrations- und Migrationsprojekte wie Deutschkurse oder Begegnungscafés zu beantragen.
Ausgangssituation
Das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau stand vor der Herausforderung, den aufwendigen Antragsprozess für kantonale Integrationsprogramme zu digitalisieren. Die bisherige Bearbeitung erfolgte ausschliesslich über E-Mail und PDF-Dokumente, was zu einer zerstreuten, unübersichtlichen und umständlichen Verwaltung führte.
Vereine und Hilfsorganisationen, die Fördergelder für Integrationsprojekte beantragen wollten, mussten einen langwierigen und komplexen Prozess durchlaufen, der sowohl für die Antragsteller als auch für die Behörde ineffizient war. Die Verwaltung benötigte dringend eine digitale, strukturierte Lösung, um die Transparenz und Effizienz des gesamten Förderverfahrens zu verbessern.
Lösung
Ursprünglich als Übergangslösung konzipiert, entwickelte sich das Projekt zu einer vollwertigen, langfristigen No-Code-Plattform. Innerhalb von nur einem Monat wurde eine komplette digitale Antragsplattform aufgebaut, die den gesamten Prozess von der Antragstellung bis hin zum Verwaltungs-Management abdeckt.
Die Lösung basiert auf dem Tool Xano, welches als zentrales Backend für alle Daten dient, während Weweb als benutzerfreundliches Frontend fungiert. Über Make wurden umfangreiche Automatisierungen implementiert, die von der automatischen Vertragsgenerierung bis hin zu personalisierten E-Mail-Benachrichtigungen reichen.
Die Plattform ermöglicht es Antragstellern, komplexe mehrstufige Formulare online auszufüllen, während alle nachgelagerten Prozesse automatisch im Hintergrund ablaufen. Besonders hervorzuheben ist, dass trotz der kurzen Entwicklungszeit von einem Monat eine durchgängig professionelle Benutzeroberfläche mit intuitivem Design geschaffen wurde.
Durch den No-Code-Ansatz konnte nicht nur die extrem kurze Realisierungszeit eingehalten werden, sondern auch demonstriert werden, dass No-Code-Lösungen nicht nur für Übergangslösungen geeignet sind, sondern vollwertige, langfristige Plattformen darstellen können.


