monday Agents
Agenten-Verzeichnis für die ganze Organisation
Status: Schrittweise ausgerollt
Wer einen Agenten gebaut hat, kann ihn jetzt in einem Schritt für das ganze Unternehmen freigeben. Der Agent erscheint danach im neuen Org Agents Directory, wo alle Mitglieder des Accounts ihn finden und nutzen können. Einzelne Einladungen sind nicht mehr nötig.
Anwendungsbeispiel
Das Sales-Team hat einen Agenten gebaut, der Kundentermine vorbereitet. Statt ihn jedem Account Manager einzeln freizugeben, stellt es ihn ins Verzeichnis. Das Customer-Success-Team entdeckt ihn dort und nutzt ihn ebenfalls. Mehr zu den Agenten selbst findest du in unserem Beitrag zu monday.com AI Agents.

monday Plattform
monday AI direkt in Make-Szenarien
Status: Vollständig ausgerollt
Die monday.com-App in Make hat zwei neue Module. «Run monday.com AI» führt einzelne Prompt-Aufgaben aus, etwa eine Zusammenfassung oder Klassifizierung. «Run Platform Agent» schickt einen Prompt an einen monday-Agenten, der dann mehrstufige Aufgaben im Account erledigt. Bisher brauchtest du dafür eigene HTTP-Module oder einen separaten Server, dies ist ab nun aber nicht mehr nötig, sondern kann direkt über diese Module geschehen.
Anwendungsbeispiel
Ein Make-Szenario nimmt neue Anfragen aus dem Webformular entgegen, lässt sie mit «Run monday.com AI» zusammenfassen und einer Kategorie zuordnen und legt danach ein Item im passenden Board an. Als Make Gold Partner bauen wir solche Szenarien regelmässig. Mit den neuen Modulen fällt ein Teil der bisherigen Konfiguration weg und wir optimieren eure Workflows noch schneller und effizienter.

API-Tageslimits: E-Mail-Warnungen und Durchsetzung ab 2027
Status: Schrittweise ausgerollt
Admins von Pro- und Enterprise-Accounts erhalten jetzt eine E-Mail, wenn ihr Account das tägliche API-Limit überschreitet. Ab 2027 wird ein Account über dem Limit bis zum nächsten Tag blockiert. Den aktuellen Verbrauch zeigt eine neue Analytics-Seite. Detailauswertungen wie Verlauf, Top-Nutzer und Top-Apps sind dort nur im Enterprise-Plan oder mit dem API-Add-on sichtbar. Mehr Kapazität kaufst du über das API-Add-on, direkt aus der Warn-E-Mail oder über die Account-Admin-Seite.
Das betrifft dich, wenn du monday.com über Make, n8n oder eigene Skripte mit anderen Systemen verbindest. Diese Integrationen laufen über die API und zählen zum Verbrauch.
Anwendungsbeispiel
Die IT sieht auf der Analytics-Seite, dass ein einzelnes Make-Szenario einen grossen Teil der Aufrufe verursacht, weil es jede Minute nach neuen Items fragt. Sie stellt es auf einen Webhook um, der nur bei Änderungen auslöst.

Getrennte Projekte selbst wieder mit dem Portfolio verbinden
Status: Vollständig ausgerollt · nur Enterprise-Plan
Portfolio-Manager und PMO-Teams sehen jetzt an einem Symbol, wenn ein Projekt-Board nicht mehr mit seinem Portfolio-Item verbunden ist. Die Verbindung stellst du direkt in der Oberfläche wieder her, der Support muss nicht mehr helfen. Dabei werden auf keinem der beiden Boards Daten überschrieben oder gelöscht. Nur die Sync-Verbindung wird neu gesetzt.
Anwendungsbeispiel
Im Portfolio fehlt bei einem Projekt der Fortschritt. Die PMO-Leiterin sieht das Symbol in der Zeile, klickt darauf und verbindet das Board neu. Der Projektstatus erscheint wieder im Portfolio und im Management-Reporting.

monday.com-Daten in Google Workspace mit Gemini abfragen
Status: Vollständig ausgerollt
In Gmail, Docs, Sheets und Slides kannst du jetzt über Gemini auf Live-Daten aus deinen monday.com-Boards zugreifen. Dafür installierst du die monday.com-App aus dem Google Workspace Marketplace und stellst deine Fragen im Gemini-Seitenpanel. Der Connector steht allen monday.com-Nutzern mit Google-Workspace-Konto zur Verfügung. Er hat aktuell nur Lesezugriff: Gemini holt Daten, erstellt oder ändert aber keine Items.
Anwendungsbeispiel
Du bittest Gemini in Sheets, die Items deines Anfrage-Boards als Tabelle ins aktuelle Sheet zu übernehmen. Ein manueller Export ist nicht nötig. Welche anderen AI-Tools sich mit monday.com verbinden lassen, zeigen wir in monday.com mit ChatGPT, Claude und Copilot verbinden.
monday Vibe
Vibe mit beliebigen APIs verbinden und eigene AI-Modelle nutzen
Status: Vollständig ausgerollt
Vibe-Apps lassen sich jetzt mit jedem externen Dienst verbinden, der Authentifizierung per API-Key unterstützt, zum Beispiel Jira, Salesforce, Snowflake oder interne Tools. Das richtest du in der Vibe-Oberfläche ein, ohne Code.
Neu ist auch Bring Your Own Model (BYOM) verfügbar: Du hinterlegst eigene API-Keys von Gemini, Claude oder OpenAI und steuerst das AI-Budget direkt in Vibe.
BYOM ist vor allem für Unternehmen interessant, die intern nur bestimmte, freigegebene AI-Modelle einsetzen dürfen. Diese Modelle stehen jetzt auch in Vibe zur Verfügung, und die Kosten laufen über das eigene Budget beim Anbieter. Wie monday.com mit AI und Datenschutz umgeht, haben wir in monday.com AI und Datenschutz zusammengefasst.
Anwendungsbeispiel
Eine Vibe-App zeigt offene Supportfälle aus Jira neben den Kundendaten aus dem CRM-Board in monday.com. Das Account-Management sieht beides auf einer Seite.

Vibe-Apps per Skizze anpassen
Status: Vollständig ausgerollt
Statt eine Änderung im Prompt zu beschreiben, zeichnest du direkt auf die App. Du kannst Bereiche einkreisen oder markieren, Rechtecke für neue Elemente ziehen und Textnotizen setzen. Vibe liest die Skizze und passt den Code der App an.
Anwendungsbeispiel
Du ziehst oben in der Übersicht ein Rechteck und schreibst «Idee einreichen» hinein. Vibe setzt an dieser Stelle einen Button ein, ohne dass du die Position in Worten erklären musst.

Boards direkt aus dem Vibe-Chat bearbeiten
Status: Vollständig ausgerollt
Im Vibe-Chat änderst du jetzt auch das verbundene Board: Spalten hinzufügen oder umbenennen, Items verwalten, Boards löschen und neue Boards aus CSV- oder XLSX-Dateien importieren. Vor Änderungen, die Daten löschen, fragt Vibe nach einer Bestätigung.
Anwendungsbeispiel
Du schreibst: «Lösche die Spalte Story Points und ersetze sie durch eine T-Shirt-Size-Spalte.» Vibe zeigt zuerst den Bestätigungsschritt und führt die Änderung danach aus.

Vibe-Apps duplizieren und mit anderen Boards verbinden
Status: Vollständig ausgerollt
Vibe-Apps lassen sich jetzt duplizieren und mit neuen Boards verbinden. So nutzt du dieselbe App für mehrere Teams, Projekte oder Kunden, ohne sie neu zu bauen. Über einen öffentlichen Template-Link können auch andere Accounts die App übernehmen und mit ihren eigenen Boards verbinden. Für Tests duplizierst du eine Live-App auf ein Test-Board.
Anwendungsbeispiel
Ein Dienstleister baut ein Kundenportal einmal und verbindet Kopien davon mit den Boards der einzelnen Kunden. Neue Funktionen testet er zuerst an einer Kopie auf einem Test-Board, die Live-Apps der Kunden bleiben unberührt.

Mit mehreren Personen an einer Vibe-App bauen
Status: Vollständig ausgerollt
Du kannst Teammitglieder jetzt als Editoren oder Collaborators zu einer Vibe-App einladen, ohne die Ownership abzugeben. Editoren haben vollen Build-Zugriff. Collaborators können die App prüfen und Fehler suchen, aber nichts ändern. Admins lassen sich als Collaborators hinzufügen, um die App im Namen des Builders zu veröffentlichen. Jeder Prompt ist der Person zugeordnet, die ihn geschickt hat.
Anwendungsbeispiel
Zwei Personen aus der Buchhaltung bauen gemeinsam eine Spesen-App. Die IT ist als Collaborator dabei, prüft die App und veröffentlicht sie, wenn alles passt.

Vibe Memory: Vorgaben einmal festlegen
Status: Vollständig ausgerollt
Vibe merkt sich jetzt Vorgaben wie Markenfarben, Logos, Arbeitsweisen und Regeln und wendet sie in allen Apps an. Es gibt drei Ebenen: App Memory für Regeln einer einzelnen App, User Memory für die persönlichen Vorlieben eines Builders und Account Memory für Markenstandards, die Admins für den ganzen Account festlegen.
Anwendungsbeispiel
Das Marketing hinterlegt Logo und Farben im Account Memory. Jede neue App startet danach im Corporate Design, egal wer sie baut.

Stop-Button im Vibe-Chat
Status: Vollständig ausgerollt
Läuft eine Generierung in die falsche Richtung, stoppst du sie mit dem neuen Stop-Button, passt den Prompt an und machst weiter. Während eine Änderung noch läuft, kannst du zudem weitere Prompts in die Warteschlange stellen. Das spart AI Credits, die sonst für eine unbrauchbare Generierung verbraucht würden. Wie AI Credits funktionieren, erklären wir in unserem Beitrag zu den monday.com AI Credits.
Anwendungsbeispiel
Vibe beginnt, die ganze App in Dunkelgrau umzugestalten, obwohl du nur den Header ändern wolltest. Du stoppst, präzisierst den Prompt und Vibe ändert nur den Header.
Was du nach dem September-Release prüfen solltest
Wenn du monday.com über Make, n8n oder eigene Skripte mit anderen Systemen verbunden hast, schau dir jetzt deinen API-Verbrauch an. Bis 2027 bleibt Zeit, Szenarien umzubauen oder ein Add-on einzuplanen. Wer mit Vibe arbeitet, sollte als Erstes das Account Memory einrichten, damit alle neuen Apps den gleichen Standards folgen.


